Hogrefe: Schnelle Internetverbindungen kommen

Landkreis. Das Land Niedersachsen wird den Ausbau schneller Internetverbindungen im Landkreis Verden mit 862.000 Euro fördern. „Dem Antrag des Landkreises wurde damit nahezu in vollem Umfang gefolgt und somit kann jetzt zügig in zahlreichen Ortschaften die neue Glasfasertechnik eingebaut werden“, berichtet der hiesige Landtagsabgeordnete Wilhelm Hogrefe, der sich mehrfach bei der Landesregierung für das Vorhaben eingesetzt hatte.

Bereits 2007 hatte die CDU-Kreistagsfraktion den Ausbau schneller Internetverbindungen beantragt. Im vergangenen Jahr wurde von der Kreisverwaltung dann detailliert ermittelt, welche Gebiete im Landkreis Verden über unzureichende Internetverbindungen mit weniger als 2 Megabit pro Sekunde verfügen. Anschließend wurden Telekommunikationsunternehmen aufgefordert, die Kosten für den Ausbau mit moderner Breitbandtechnologie zu ermitteln. Bei dieser Interessensbekundung stellte sich heraus, dass es sich wirtschaftlich für ein Unternehmen derzeit nicht lohnt, Haushalte und Betriebe in dünn besiedelten Gebieten mit schnellen Breitbandverbindungen zu versorgen. Zur Schließung dieser Wirtschaftlichkeitslücke von annähernd 970.000 € hatte der Kreistag daraufhin beschlossen, einen Antrag an das Land auf eine Zuweisung aus Konjunkturfördermittel zu stellen. Außerdem erklärten der Kreis und die Städte und Gemeinden ihre Bereitschaft, noch selber Mittel in Höhe von etwa 12,5 Prozent der Wirtschaftlichkeitslücke als Mitfinanzierung aufbringen.

Bestandteil des Förderantrags, der nunmehr genehmigt wurde, sind die Ortschaften Badenermoor, Barme, Kreepen, Brunsbrock, Odeweg-Schafwinkel, Giersberg-Steinberg, Ottersberg-Bahnhof, Grasdorf, Wümmingen, Köbens/Bornmoor, Felde, Morsum, Wulmstorf, Beppen und Ritzenbergen.

Auch die Ortschaften Bollen, Hohenaverbergen, Wittlohe, Otersen, Weitzmühlen und Hutbergen sollen mit schnellen Internetverbindungen versorgt werden. Dazu hat der Landkreis einen Förderantrag nach der so genannten  GAK-Richtlinie gestellt. Hier beträgt die Wirtschaftlichkeitslücke rund 240.000 €.



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