McAllister: „Neue Schulstruktur ist zukunftsweisend"

„Das neue Modell der Oberschule ist attraktiv. Es bietet ein passgenaues und differenziertes Konzept, das den Schulträgern in den Flächen des Landes die gebotene Entscheidungsfreiheit und Flexibilität vermittelt. Es bricht die bisherigen ideologiebestimmten Verkrustungen auf. Es setzt auf Qualität und ist deshalb zum Wohle unserer Kinder zukunftsweisend", betonte Ministerpräsident David McAllister am 27.10.2010 in Hannover.In Niedersachsen gibt es 463 Hauptschulstandorte und 466 Realschulstandorte. Aufgrund des Demographischen Wandels und der zurückgehenden Schüler-Zahlen könnten einige Schul-Standorte im ländlichen Raum schon in wenigen Jahren in ihrer Existenz bedroht sein.

Aufgrund der Demographischen Entwicklung mit einem Rückgang der Schülerzahlen und einem extremen Rückgang der Schülerzahlen in der Hauptschule hatte Ministerpräsident David McAllister unter der Federführung des Niedersächsischen Kulturministeriums eine Arbeitsgruppe (AG) Schulstruktur eingesetzt. Ministerpräsident McAllister lobte die „excellente Arbeit" von Kultusminister Althusmann.

Zustimmung zur neuen Schulstruktur gab es von den Kommunalen Spitzenverbänden und vom Philogenverband. „Der Philologenverband als Vertretung der Gymnasiallehrer begrüßte prompt die Einführung der neuen Oberschule und die Existenzgarantie für die Gymnasien. Weil rückläufige Schülerzahlen mittelfristig auch die Existenz einzelner Gymnasien bedrohen, ist es für den Philologenverband wichtig, dass nur wenige neue Gesamtschulen den bestehenden Gymnasien Konkurrenz machen", berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ).



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