Kirchlinteln: Unser Dorf soll attraktiv bleiben

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Kristin Richter

Von Kristin Richter, Kirchlinteln In dem Artikel über den Aufbau der Demo-Wand las ich von einem überdimensionierten Supermarkt in der Dorfmitte. In letzter Zeit fahre ich, wie wohl die meisten Kirchlintler, aufmerksam durch andere Ortschaften und sehe die innerörtlichen Supermärkte. Bisher fand ich die Bauten dem Ortsbild angemessen und nicht verschandelnd. Als Kirchlintler Einwohnerin möchte ich gerne einkaufen gehen, ohne dabei große Umwege in Kauf zu nehmen. Auch eine große Auswahl sollte vorhanden sein, damit ich mir die Fahrt ins benachbarte Verden für den Lebensmitteleinkauf sparen kann. Dieses ist in der heutigen Form am jetzigen Standort nicht mehr zeitgemäß möglich. Der Platz auf dem Aula-Grundstück wurde bisher - trotz vielfältiger Ideen und Anstrengungen - nicht genutzt. Es ist auch verständlich, dass ein Supermarkt-Betreiber an einer hoch frequentierten Durchfahrtsstraße und doch zentral gelegen seinen Markt bauen möchte. Die Nahversorgung muss unbedingt sichergestellt werden, als wichtiger Baustein der Zukunftsfähigkeit unseres schönen Dorfes und der gesamten Gemeinde. Oberstes Ziel der Gemeindeentwicklung ist die Einwohnerzahl wieder über die wichtige Grenze von 10.000 zu bringen. Unser Ort soll attraktiv bleiben, damit auch neue Bürger ihren Lebensmittelpunkt in Kirchlinteln finden. Dazu gehört neben einem Discounter eine weitere Einkaufsmöglichkeit, die mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder eben auch fußläufig mit dem Kinderwagen zu erreichen ist.


1 Kommentar

  1. 1. Stephan Jeite

    Kommentar vom 11. Juli 2016 um 18:56

    Guten Tag Frau Richter,
    ich kann verstehen das Sie als Gemeinderatskanditatin für die nächste Kommunalwahl die Meinung der momentanen Fraktion vertreten. Die Nahversorgung in Kirchlinteln war schon immer gesichert und wird es auch in Zukunft sein.Das Sie die Attraktivität eines Ortes mit einem größeren Supermarkt verbinden gibt mir doch zu denken und gleichzeitig auch noch die gesunkene Einwohnerzahl damit in Verbindung bringen.
    Leider konnte mir die Gemeindeverwaltung keine Aussage geben warum und welche Jahrgänge Kirchlinteln verlassenhaben. Diese Fakten und Daten sind aus meiner Sicht aufschlussreicher als pauschal mit der Abwanderungszahl einen Supermarkt zu begründen.
    Die grundsätzliche Attraktivität eines Ortes hängt aus meiner Sicht ab von: Schule,Kindergarten,Vereine,Ärzte,Apotheke, evtl.Restaurant,Einkaufsmöglichkeiten.
    Das alles haben wir vor 30 Jahren vorgefunden und haben uns veranlasst nach Kirchlinteln zu ziehen.

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