Ehrungen und Spitzenforschung bei Masterrind

Kirchlinteln. Ein Blick hinter die Kulissen von Masterrind und die dortige Spitzenforschung im Interesse gesunder, langlebiger Zuchttiere sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder standen im Mittelpunkt der vorweihnachtlichen Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbandes Kirchlinteln in Heitmann´s Gasthof in Kreepen.

MdL Wilhelm Hogrefe ehrte Helmut Dreyer, Heinz-Hermann Hoops und Helga Schmedemann für 40- bzw. 25-jährige Mitgliedschaft in der CDU. Die 1. stellv. Bürgermeisterin Ingrid Müller und Fraktionsvorsitzender Günter Lühning gratulierten den Jubilaren ebenfalls.

Der frühere, langjährige CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Wilhelm Hogrefe übernahm die Ehrung der langjährigen CDU-Mitglieder und würdigte die Verdienste des 81-jährigen Helmut Dreyer aus Hohenaverbergen, der nach vierjähriger Zugehörigkeit zum Rat der damaligen Gemeinde Hohenaverbergen von 1972 bis 1991 auch im Gemeinderat der vor 39 Jahren aus 17 ehemaligen Gemeinden gegründeten „Einheitsgemeinde“ Kirchlinteln aktiv war. Der erfahrene Landwirt zählte 40 Jahre zum phänologischen Netz des Deutschen Wetterdienstes mit rund 1.300 ehrenamtlichen Wetter- und Vegetations-Beobachtern. Ebenfalls 40 Jahre ist Dreyer in der CDU aktiv und erhielt eine von Angela Merkel unterzeichnete Ehrenurkunde, nachdem ihm bereits im Februar das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Seit 40 Jahren gehört auch Heinz-Hermann Hoops aus Luttum zur CDU. Wilhelm Hogrefe bescheinigte dem Landwirtschaftsmeister Verdienste als Ausbilder, als Züchterhof, als langjährigem Vorsitzenden des Land- und Forstwirtschaftlichen Wandervereins für den Geestbezirk und als Vize-Vorsitzender des Reitvereins Graf von Schmettow. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Helga Schmedemann (früher: Balmer) eine Ehrenurkunde der CDU-Bundesvorsitzenden. Die Jubilarin war langjährig in ihrem Heimatort Hohenaverbergen und der Gemeinde aktiv, bevor sie nach Schwanewede gezogen sei, so Hogrefe.
Masterrind in Verden

Masterrind in Verden

Gerd Mönch-Tegeder ermöglichte mit einem informativen Vortrag einen Blick hinter die Kulissen der Masterrind in Verden, die mit 400 Mitarbeitern in Niedersachsen und Sachsen Europa- und weltweit einen Umsatz von 120 Millionen Euro in den Bereichen Rinderzucht und Vermarktung erzielt. Die klassische Tierzucht werde heute durch molekular-genetische Verfahren zur frühzeitigen Information über die „Vaterqualitäten eines Zuchtbullen“ ergänzt, so der aus dem Emsland stammende und heute in Bendingbostel lebende Fachmann. Mönch-Tegeder berichtete in seinem Vortrag über die Bedeutung der Genomischen Zuchtwertschätzung, zukunftsweisende Forschungen und die Bedeutung des Exports. Wilhelm Hogrefe würdigte die Bedeutung von Masterrind, die in Verden an der Grenze zu Kirchlinteln Spitzenforschung betreibe und deshalb auch die EU-Fördermittel für eine weitere positive Entwicklung verdient hatte.


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