Dezentrale Stromerzeugung und Energieeffizienz: CDU bei „Ehlers + Otten“ in Holtum

Die CDU-Kreistagsfraktion zu Besuch bei Ehlers + Otten in Holtum

Die CDU-Kreistagsfraktion zu Besuch bei Ehlers + Otten in Holtum

Vorteil für heimisches Handwerk KIRCHLINTELN. „Das Handwerk hat hervorragende Möglichkeiten, Privathaushalte und Unternehmen mit energiesparender Technik zu versorgen“, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion. Die Abgeordneten stellten dies bei ihrem Besuch der Firma „Ehlers + Otten“ in Holtum (Geest) fest. „Die Energiewende wird zu einem Sonderkonjunkturprogramm für unsere Betriebe vor Ort“, so Fraktionsvorsitzender Wilhelm Hogrefe als Fazit. Anlass des Besuchs war der aktuelle Antrag der CDU-Kreistagsfraktion zum Thema „Ein Energiekonzept für den Landkreis entwickeln“. Firmeninhaber Cord Ehlers bestärkte die Abgeordneten in ihrem Ziel, mittelfristig in der Region zu einer umweltgerechten und dezentralen Energieversorgung zu kommen. Außerdem gehe es darum, künftig die Energieträger viel effizienter einzusetzen. Dazu präsentierte Ehlers eine ganze Palette von Möglichkeiten für Privathaushalte und Gewerbebetriebe. Besonders zukunftsträchtig sei der Einsatz von kleinen Blockheizkraftwerken. „Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme und nutzen so die Energie des Erd- oder Biogases zu 90 Prozent. Der besondere Clou: das Kleinkraftwerk im Haus wird vom Energieversorger per Telekommunikation so gesteuert, dass es immer dann anspringt, wenn gerade Strom im Netz gebraucht wird“, erfuhren die Besucher. Die anfallende Wärme werde gespeichert und könne nach Bedarf zur Wohnraumheizung und Warmwasserbereitung genutzt werden. „Mit vielen solcher Kleinkraftwerke können die Schwankungen im Stromangebot von Windkraft- und Fotovoltaikanlagen künftig ausgeglichen werden“, erläuterte Wilhelm Hogrefe. Eine weitere Möglichkeit, mit dem schwankenden Stromangebot umzugehen, sei der Einsatz moderner Haushaltsgeräte mit einer Programmierung. „Bereits im nächsten Jahr wird es über den Tag verteilt variable Strompreise geben. Waschmaschinen oder Geschirrspüler können dann zu den Tages- und Nachtzeiten betrieben werden, an denen der Strom preiswert ist, weil zum Beispiel der Wind kräftig weht“, so Hogrefe. Laut Ehlers ist zudem der Bau von Passivhäusern möglich, die ihren Wärme- und Strombedarf nahezu völlig mit Sonnenenergie decken können - wenn künftig preiswerte Batterien zur Verfügung stehen. „Die Abkehr von Kohle und Kernenergie kann gelingen und bringt viele Aufträge für das heimische Handwerk“. Davon sei die CDU-Kreistagsfraktion nach dem Besuch in Holtum (Geest) überzeugt. Verdener Aller-Zeitung vom 15. Juni 2011


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