CDU-Projekt „Helferschleife“ erfolgreich gestartet

Kindergärten der Gemeinde sollen unterstützt werden / „Innovative Hilfsaktion“ / Otersen wünscht sich ein Sonnensegel

KIRCHLINTELN. Mit einer neuen Idee zur Unterstützung der Kindergärten ist die CDU Kirchlinteln jetzt im Rahmen der kreisweiten Mitmachwochen gestartet. Seit vergangener Woche gibt es in allen Einrichtungen die „Helferschleife“ zu erwerben. „Für zwei Euro können alle Bürgerinnen und Bürger helfen, um den Kindern einen Wunsch zu erfüllen“, erklärte Nils Heise, der in den USA auf diese Form der Unterstützung aufmerksam geworden ist. Nach dem Erwerb der Helferschleife soll der Aufkleber auf das Auto oder einen werbewirksamen Ort geklebt werden, damit andere Bürger auf die Aktion aufmerksam werden. So soll möglichst viel Geld zusammenkommen, was die Kindergärten natürlich freut. Es gibt auch bereits erste Wünsche: In Bendingbostel sollen ein Fühl-Pfad und eine Kräuterschnecke finanziert werden, der Kindergarten Otersen wünscht sich ein Sonnensegel und die Holtumer wollen mit dem Geld ein Musikprojekt ermöglichen.

Auch Bürgermeister Wolfgang Rodewald unterstützt die Aktion und klebte seine Helferschleife sofort auf sein Fahrzeug: „Solche innovativen Hilfsaktionen unterstütze ich natürlich gerne!“. Zudem freut sich auch der Landtagsabgeordnete Wilhelm Hogrefe über das Hilfsangebot und erwarb in einem Rutsch die ersten 100 Schleifen.

In den nächsten Wochen sind nun alle Kirchlintler aufgerufen, mit einer kleinen Spende und der Werbung durch den Aufkleber den Kindergärten etwas Gutes zu tun. Die Elternvertretungen haben sich bereit erklärt, den Verkauf der Helferschleifen zu übernehmen. Zusätzlich sollen auch Geschäfte und Unternehmen helfen, die Schleife unter die Bürger zu bringen. In Otersen kann man die Aufkleber beispielsweise im Dorfladen kaufen.

Jeder Kindergarten hat zudem einen Paten an die Seite bekommen, der die Aktion begleitet und Auskünfte gibt. Kontaktdaten und weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.helferschleife.de.

Verdener-Aller-Zeitung vom 11.06.2010



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