CDU fordert Entlastung für junge Familien

Arne Jacobs

Arne Jacobs

Optimierung der Gebührensatzung für Geschwisterkinder / Förderung der Arbeit von Tagesmüttern / Finanzierung ohne neue Schulden oder Steuererhöhungen Die CDU-Fraktion im Kirchlintler Gemeinderat fordert eine Entlastung für junge Familien im Rahmen der Haushaltsberatungen 2017. Konkret geht es dabei um eine Anpassung der Gebührensatzung für Geschwisterkinder. „In den Zeiten, wo zwei oder mehr Kinder einer Familie gleichzeitig eine Kindertagesstätte besuchen, ist die finanzielle Belastung für die Kinderbetreuung besonders hoch“, schildert Fraktionsvorsitzender Arne Jacobs die Situation. „Hier wollen wir eine Entlastung in Form einer Gebührenermäßigung, beispielsweise in Höhe von 50% für das Geschwisterkind oder eine spürbare Aufstockung des aktuell gültigen Freibetrags“, so Jacobs weiter. Die Entlastung soll bereits mit Beginn des neuen Kindergartenjahres 2017/2018 greifen. Vorbereitend sei bereits jetzt ein entsprechender Betrag in den Haushalt einzustellen. Schließlich sollen der Aussage „Herzenssache Familie“ nun auch Taten folgen. „Darüber hinaus beantragen wir die Erarbeitung eines Förderkonzeptes für die Arbeit von Tagesmüttern in der Gemeinde Kirchlinteln“, unterstreicht die Sprecherin im Ausschuss für Jugend und Soziales, Karin Wiedemann. „Das Engagement von Tagesmüttern stellt eine wertvolle Ergänzung des Angebotes in der Kinderbetreuung dar“, fügt Kollege Hermann Ramme an. Da die Gemeinde finanziell von jedem Kind profitiert, das von einer Tagesmutter betreut wird, sollte nach dem Willen der CDU eine Förderung gewährt werden. Denkbar sei die Unterstützung der umfangreichen Ausbildung, ein Zuschuss für die räumliche Erstausstattung oder ein Betriebskostenzuschuss.
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Torsten Blanke

„Zur soliden Finanzierung der Forderungen sollen keine neuen Kredite aufgenommen werden, um die Belastung nicht auf nachfolgende Generationen zu verlagern“, fordert der Vorsitzende des Finanzausschusses, Torsten Blanke. Ebenso kommt eine Steuererhöhung für die CDU-Fraktion grundsätzlich nicht in Frage. Einigkeit herrschte darüber, dass die erforderliche Gegenfinanzierung aus strukturellen Anpassungen zu erfolgen habe. Konkrete Ideen hierzu befänden sich gerade in der Prüfung durch die Verwaltung.


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