CDU besucht Firma emkon

Mit der Firma emkon Systemtechnik, Projektmanagement GmbH musste einer der größten Arbeitgeber der Gemeinde Kirchlinteln vor wenigen Wochen einen Insolvenzantrag stellen. Aus diesem Anlass fand ein Besuch hiesiger CDU-Abgeordneter und Ortsvorsteher Henning Leeske statt. Ziel des Besuchs war der Informationsaustausch und das Abwägen von Möglichkeiten zu Unterstützung.
 
MdB Andreas Mattfeldt führte aus, dass Mittel aus Corona-Hilfen hier nicht greifen, da die finanzielle Schieflage des Unternehmens bereits vor der Pandemie bestand. Mattfeldt sagte zu, Informationen zum Unternehmen unmittelbar an Verteiler von Unternehmensverbänden weiterzugeben und für das Unternehmen zu werben. „Schließlich ist die Maschinenbaufirma insbesondere im Segment Tabak-Feinschnitt ein globaler Champion“, lobt Mattfeldt die Kompetenzen des Unternehmens.


 „Eine Perspektive für die Beschäftigten und deren Familien hier in der Region muss das Hauptaugenmerk der weiteren Anstrengungen sein“, äußerte Arne Jacobs. Die Geschäftsleitung von emkon hob in dem Zusammenhang die hohe Qualifizierung der Mitarbeiter hervor. Im weiteren Verfahren gilt es einen Investor zu finden, der das Know-How des Unternehmens erkennt und investiert. Hier gebe es zu diesem frühen Zeitpunkt des Verfahrens vorsichtige Signale und erste Interessenbekundungen. Insolvenzverwalter Dr. Willmer hob hervor, dass bei einer Entscheidung über den Zuschlag nicht ausschließlich der Preis sondern auch die Zahl der zu erhaltenen Arbeitsplätze eine wesentliche Rolle spielen wird. „Das Verfahren der Investorensuche als solches ist alternativlos“, unterstrich Dr. Willmer gleichwohl.
 
Es gibt noch einen weiteren positiven Aspekt für potentielle Investoren. Das Unternehmen hat ein beachtliches Auftragsvolumen in der Hinterhand“, so Andreas Dittrich. Auch vor dem Hintergrund des sozialen Engagements der Firma für das Gemeinwohl ist der jetzige Insolvenzantrag schmerzlich. „Die emkon Nachbarschaftshilfe hat in der Corona-Krise Einkäufe oder Botengänge für Menschen aus Risikogruppen, Kranke oder hilfsbedürftige Menschen angeboten“, lobte Wilhelm Hogrefe den Einsatz als vorbildlich. „Ohne emkon gebe es emforce e.V. als Patenprojekt für Berufseinsteiger nicht“, ergänze Henning Leeske abschließend.
 



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